Aufzeichnung vom 8. September 2026

Zehn Minuten, eine Rechnung: Was Prozesszeit in Radiologie und Strahlentherapie kostet

Wenn es um Wirtschaftlichkeit geht, schauen alle auf das Gerät – auf Auslastung, Abschreibung, Wartungsvertrag. Kaum jemand schaut auf die Minuten dazwischen: die Zeit, in der eine MTR den Patienten sucht, nachdokumentiert oder ein Nichterscheinen abarbeitet. Diese Minuten stehen in keiner Kostenstelle.

Torsten Lübben, Geschäftsführer der Helmsauer-Curamed Managementgesellschaft, hat vorgerechnet, was sie kosten – getrennt für ein MVZ und für ein Klinikum. Er berät bundesweit Kliniken und MVZ zu Erlösen, unter anderem zur Arbeit mit Prüfzeiten im EBM. Er verkauft keine Software. Er rechnet.

Im Anschluss ordnet er die Zahlen gemeinsam mit Stephan Winterlik ein: unter welchen Voraussetzungen eingesparte Zeit tatsächlich zu Erlös wird – und wo der häufigste Denkfehler liegt, wenn Häuser den Nutzen von Prozessoptimierung berechnen.

„Wo kann ich mir die Kerngebiete rausgreifen – und was kann ich ignorieren, das nur vier-, fünf-, sechstausend Euro ausmacht?"
Torsten Lübben im Webinar

Inhalt · 45 Minuten

00:00Die Rechnung: zwei Beispiele, MVZ und Klinikum
10:00Ab wann eingesparte Zeit wirtschaftlich ankommt
18:00Wo im Patientenprozess zuerst Zeit verloren geht
26:00Der größte Denkfehler bei Wirtschaftlichkeitsrechnungen
32:00Fragen aus dem Publikum

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Die Rechenbeispiele im Webinar sind Modellrechnungen auf Basis offengelegter Annahmen und stellen keine zugesicherte Eigenschaft dar.

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